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MAROKKO Oktober – 2010 – Organisierte Wüstenreise

Montag, 13. Dezember 2010

Hier haben wir einen Interessanten Bericht über die Marokko Reise (Oktober 2010) von unserem Overcross Tourguide Matthias Sodeik . Er teilt seine abenteuerlichen Einblicke mit uns und stellt uns seinen Bericht zur Verfügung um euer Interesse zu wecken ;-) Lasst euch inspirieren!

Marokko-Geländewagentour durch denn wilden Osten zum Rande der Sahara

Wir entfliehen dem kalten und nebeligen Vorwinter aus Deutschland in die Exotik und Ruhe der Wüste Nordafrikas. Die Anreise für mich mit Klaus als Begleiter ist etwas langwieriger über die fast 2000 km französische und spanische Autobahn. Unser Expeditions-Defender wirkt hier noch ein wenig deplaziert…

beiden Tourautos für das OVERCROSS-Abenteuer vor. Wir genießen die Sonne und das südländische Klima und das spanische Essen. Samstagnacht kommen die beiden anderen Teilnehmer Dagmar und Alex mit dem Flieger in Almeria an. Der erste gemeinsame Abend auf der Dachterrasse bei Sternenhimmel im „Wüstenfeeling“ der Finca wird noch lang. Der Sonntag wird voll für die Vorbereitung der Reise genutzt. Autos laden, eine Gelände-Fahreinweisung und ein elegantes Abschiedsessen bei „Oro del Desierto“ („das Gold der Wüste“). Dann geht es los, mit der Nachtfähre und bequem in einer Kabine nach Afrika.
An jedem Tag erwartet uns mindestens ein Highlight oder Abenteuer. Auf der Fähre mit uns sind uns die Helden der Paris-Dakar-Rally (www.heroeslegend.com ) begegnet, die das Rennen wiederholen. Aber nur Richtung Senegal durchzuheizen ist nicht unser Stil. Wir genießen das Land, die Natur und den intensiven Kontakt zu meinen marokkanischen Freunden und den Menschen denen wir begegnen.

Nach der Hafenstadt Nador queren wir die große östliche Ebene des Rekkam-Plateau auf selten befahrenen Pisten. Unser Mittagessen fällt leider aus, da das einzige Restaurant auf der Strecke zu hat.Stattdessen müssen wir dort den Zusammenbruch einer morschen Brücke meistern. Nur die Seilwinde half uns hier recht schnell wieder heraus!

Die erste Wüstennacht zelebrieren wir mit einem tollen Essen aus der Feldküche von Klaus am Lagerfeuer. Wir sind in der marokkanischen Wildnis angekommen. Der nächste Tag führt uns durch wilde
Landschaften zur Olivenfarm meines Bekannten Thomas bei Beni Tajit. Im Land der Berber Nomaden
erleben wir auch das einfache Tagesgeschehen der Menschen, ihre Wasserversorgung, Ihre Häuser, Zelte und auch die Friedhöfe.

Das Bergwerk von Youssef ist auch immer wieder ein tolles Erlebnis.
Danach gibt es ein erstes typisch marokkanisches Tajine-Essen. Die Weiterfahrt in den Süden über die schöne Bergpiste des Bel Kassem
und der ersten Oase am Rande der Sahara fordert Fahrer und Autos zum ersten Mal richtig. Lagerfeuer und Vollmondromantik in der endlosen Stille und Weite der Wüste lässt spätestens jetztjeden richtig auf dieser OVERCROSS -Tour richtig ankommen. Alle Teilnehmer sind schnell zu einem guten Team geworden, erstmals in Afrika zu sein ist nicht einfach und die besonderen Tücken und Entbehrungen der Wüste müssen auch erst erlernt werden!
Die Tagesetappen werden immer kürzer, die Erlebnisse immer intensiver. Ein weiteres Berghöhlen-Abenteuer führt uns tief in eine vom Wasser geformte Fledermaushöhle. Heiß, stickig und dunkel natürlich, aber die Bilder und

Filmaufnahmen zeigenuns auch hier noch die faszinierende Unterwelt. Danach ein schönes Flussbad und wir fahren in die erste Stadt nach Er Rachidia wo Thomas mit seiner Frau wohnt. Er betreut dort auch schwer erziehbare Jugendlicheaus Deutschland.

Welch ein Kontrast, quirliges Leben in den Straßen und im Souk, dem typisch orientalischen Markt. Am nächsten Morgen beim Frühstück am Rand der Stadt werden wir von immer mehr neugierigen Kindern umringt und verlieren zum Schluss auch den Überblick. Diese werden immer dreister und wir werden leider erst hinterher feststellen, dass sie meine Fotokamera aus dem Auto gestohlen haben. Obwohl Thomas als quasi Einheimischer dabei war, hatten diese Kinder keinen Respekt…

In Meski waren wir bei Abdul, einem alten Bekannten, zum Essen eingeladen, wo wir erstmals in ein normales marokkanisches Familien-Wohnhaus kamen. Die Exotik und die lokale muslimische Kultur wurden erlebbar. Es gab eine bunte Tajine, gegessen wurde wie üblich mit den Händen.Nach dem Essen kehrten wir wegen der gestohlenen Kamera zurück an unseren Übernachtungsplatz in der Stadt. Wir hatten die Hoffnung, die Kinderhorde wieder zu treffen und tatsächlich noch schneller als am Morgen waren wir umringt. Wir bewachten eigentlich unsere Autos, wurden aber bei der psychologisch durchgeführten Rückholaktion der Kamera erneut bestohlen!… Die Kamera tauchte nach etwa einer Stunde plötzlich wieder auf nachdem wir mit der Variante „Polizei“ und einigen eindeutigen Fotos vom Morgen, Druck ausgeübt hatten. Zuerst fehlte noch der Speicherchip, der dann aber auch bald auftauchte – leider waren alle Fotos bereits gelöscht. Da es nun bald dunkel wurde, wollten wir möglichst schnell aus der Stadt raus. Beim Versuch unsere zwei drei Helfer mit ein paar Getränken zu belohnen, wurden wir fast überrannt
und der Landy geentert. Dabei verschwanden einige Büchsen mehr als gewollt…

In Meski erholten wir uns dann am Abend auf demschönen Oasen-Camingplatz. Abduhl ist auch wieder bei uns und führt geschickt seineVerkaufsverhandlungen und genießt unser Bier.

Als wir das Lagerfeuer anmachen wollten, bemerkten wir den Verlust unserer Axt und der Holzsäge. Er Rachidia hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack, obwohl wir dort mit Thomas einen tollen Führer hatten, der uns ein schönes Restaurant empfahl, die Altstadt zeigte und uns zu einem einheimischen Maler führte. Meski ist schon früher das Tor für Wüstenfahrer gewesen, so auch nun für uns. Nach einem Spaziergang durch die Oase und dem alten Ksar starteten wir Richtung algerische Grenze, nach Boudnib und dann in den Süden auf der unbekannten und schwierig zu findenden Ostpiste. Meine „Saharapiste“ führt uns dann in den folgenden drei Tagen durch fast alle typischen Landschaften der
„großen SAHARA“. Marokko bietet somit einen faszinierenden Einblick in die größte Wüste der Welt. Riesige platte Hochebenen, zerklüftete Gebirge, schwarze Steinwüsten und natürlich auch Sand und Dünen – wir sind fast immer allein!

Das Wetter und die Himmelsformationen sind anfangs noch wild, stürmisch und einen Abend hatten wir sogar richtig starken Regen. Je näher wir dem Erg Chebbi kommen umso blauer und brillanter wird der Himmel. Wir erleben die Wüste intensiv, unsere Lagerplätze lassen uns bei ausgedehnten Wanderungen die Landschaften intensiv erforschen. In Oasen oder im Sand zu Übernachten hat etwas besonders und Vorteile bei der täglichen Hygiene!
An den hohen Dünen erfahren und durchpflügen wir sandige Pisten. Anfangs noch mit viel Schaufelei aber es geht dann immer leichträdriger durch das „Meer ohne Wasser“. Wir erleben phantastische Photomotive bei tief stehender Sonne, den Besuch des temporären Ziz-Sees, der aber gerade jetzt nicht da warund als krassen Gegensatz zu unseren Routen die Hotelburgen von Merzouga. Diese passieren wir aber recht zügig um dem nächsten Highlight in Erfoud entgegenzufahren.

Um Erfoud herum ist das Zentrum der Fossilien, die hier aus großen Stein- und Felsblöcken in         Handarbeit veredelt werden. Meine beiden Freunde dort zeigen unsnicht nur Ihre Produkte, sondern auch die Werkstätten und Steinbrüche. Spätestens dann wird klar welche Schufterei und harte Arbeit dies ist. Ob Schmuck, Schalen und andere Küchenutensilien oder gar Tische und Waschbecken, alles aus mindestens 350 Million Jahre alten Sedimentgesteinen. Wir fahren auch nach Rissani, der ältesten Königsstadt in Marokko, die aber erfreulich überschaubar ist. Die alten Markthallen bieten alles was man irgendwie braucht und vielleicht auch nicht braucht. Die Menschen sind freundlich und nichaufdringlich, inzwischen kennen mich auch dort einige Bekannte, so dass wir immer herzlich empfangen werden. Ein Tee hier und dort – soviel können wir oft gar nicht annehmen! Es macht Spaß mit den Händlern zu feilschen und irgendwie hat man dann doch immer etwas gekauft, wenn es zurück zu den Autos geht.

Wir sind an den südlichsten Punkten unserer Reise angekommen und fahren dannschöne Gebirgsmassive. Zuerst queren wir das Jbel Sarhro- Gebirge, eigentlich noch in der Sahara, aber es geht schon auf über 2000m auf winzig kleinen Bergpisten. Von oben schauen wir nach Süden in die weiten Ebenen der Sahara und im Norden sind die schneebedeckten Gipfel des hohen Atlas zu erkennen. Der Regen der letzten Wochen hat einige Stellen der Pisten stark beschädigt, was aber für uns kein richtiges Problem darstellt. Danach geht es die nächsten zwei Tage in die atemberaubend schöne Dadesschlucht und hinauf über den hohen Atlas. Zum Schluss klettern wir auf einem schmalen Fahrweg auf über 2900 Meter. Kurz vorm Pass gibt es dann dummerweise Gegenverkehr – wir müssen etwa einen Kilometer rückwärts kriechen, um den drängelnden Spanier vorbeilassen zu können. Dies war brenzlig! Kurz danach werden wir mit einem tollen Mittagessen auf einer einsamen Berghütte belohnt.
Um nicht in diesen Höhen eine eisige Nacht verbringen zu müssen, fahren wir noch bis in die Dämmerung und um einiges hinunter Richtung mittlere Atlas.
Dort campten wir an einem Fluss und wurden von Berbern mit Lebensmitteln versorgt. Sie wollten uns
sogar zum Schlafen in ihre Hütte einladen, da wir anscheinend hilfsbedürftig aussahen und im Freien
übernachten müssen – welch ein Spiegelbild, da die Berber dort auf über 1800m in ihren kleinen einfachen Hütten sicher kein leichtes Leben haben. Der Winter ist dort auch hart, lang und die nächste Stadt ist noch weit entfernt. Am nächsten Morgen verließen wir dann die wilden Bergregionen, die Straße war wieder geteert und der Verkehr nahm deutlich zu. Wir sind im fast europäischen Teil Marokkos
angekommen und mussten durch. Dieser Fahrtag war ein Abenteuer auf der Straße. Dies ist weit gefährlicher als eine Wüstendurchquerung, erst recht wenn wir mitten im Feierabendverkehr durch die Großstadt Fes durch müssen! Glücklich und erschöpft fanden wir eine Übernachtungsstelle mit fließend Wasser zum Duschen – ein kommunaler Dorfbrunnen außerhalb eines Ortes. Unsere letzte Campnacht auf afrikanischem Boden.
Die Reiseverarbeitung beginnt, da wir am nächsten Tag nur noch die Strecke zum Hafen schaffen.

Der Abschied wurde uns erleichtert, da das Wetter wieder wild wurde. Eine der wenigen Tankstellen konnte uns kein Diesel verkaufen, weil der Strom ausgefallen war so zitterten wir uns mit den letzten
Tropfen nach Nador. Wir gönnten uns, weil wir noch viel Zeit bis zum Abend hatten, ein Abschiedsessen und auch eine Stadtrundfahrt.

Die Erwartung für die Nacht auf der Fähre war etwas mulmig, da der Sturm immer stärker wurde, das 120 Meter lange Schiff legte sich dann auch schon mächtig in die bis über 10m hohen Wellen.
Alle kamen aber gesund (außer vielleicht mit dem Wüstenvirus infiziert) und einigermaßen ausgeschlafen in Almeria und auf dem europäischen Kontinent wieder an. Auch diesmal haben wir versucht sehr sorgsam mit Wasser, mit Brennholz und dem Müll zu wirtschaften, den wirgrößtenteils wieder mit nach Spanien zur getrennten Entsorgung mit genommen haben.

Auf der Finca bei Tabernas schließt sich der Kreis dieser Abenteuerreise und wir nehmen alle sehr vielfältige Eindrücke und Erlebnisse mit. Hier haben wir als Abschluss noch prompt einen platten Reifen. Dieser platzt uns dann nochmals auf der Heimfahrt nach Deutschland und ebenso erst in Frankreich brechen die Landy-Steckachsen hinten. Die Wüste fordert ihren Tribut und Respekt!
Eine sehr kleine aber angenehme Teilnehmergruppe hat hoffentlich
nachhaltige Erfahrung mitgenommen – die arabische Weisheit gilt eigentlich immer: „wer in die Wüste geht kommt nie genauso zurück, wie er vorher hineingegangen ist
Eine Empfehlung für weitere Abenteuer im schönen und exotischen Marokko.

Flug-Special für unsere Namibia-Südafrika Motorradreise im Dezember!

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Für die Namibia Südafrika Motorrad Safari im Dezember 2010 haben wir noch ein Schmankerl für die Teilnehmer von OVERCROSS.

Die Fluggesellschaft SAA (South African Airways) bietet passend für die Overcross Motorradreise durch das südliche Afrika und für viele der Afrikascout Jeep Safaris ein geniales Flugspezial an:

Für € 599.- von Frankfurt /München nach Kappstadt!!!

Mit dem Angebot hast du die Chance das Wochenende vom 3.12 bis zum 6.12.10 in Kapstadt zu verbringen.

Stadttour und Sehenswürdigkeiten stellen wir euch gerne extra zusammen und buchen euch auch gerne den Weiterflug (ca. € 85.-) am folgenden Montag oder Dienstag nach Windhoek.

Noch ein Tag Windhoek sehen und erleben bevor es dann auf die Enduro Safari von Windhoek nach Kapstadt geht.

Beschreibung der Reise findet ihr unter

http://www.overcross.de/motorradreisen/namibia/501_0.html

Wir sehen uns in Süd Afrika,

euer co Guide Joe

NEU: Brasiliens Naturparadiese

Freitag, 10. September 2010

Die ideale Reise für Tier- und Naturliebhaber. Sie beginnt am Amazonas, wo Sie auf Bootsfahrten und bei Wanderungen in den Dschungel die unglaubliche Flora und Fauna des Regenwaldes kennen lernen. Besuche bei Einheimischen ermöglichen Ihnen einen Einblick in deren Alltagsleben. Sie übernachten in einer Urwald-Lodge.

Den zweiten Teil der Reise verbringen Sie im Pantanal. In diesem Naturparadies entdecken Sie die Pflanzen- und Tierwelt per Boot, auf dem Pferd und zu Fuß.
Die teilweise familiengeführten Unterkünfte sind nicht zu luxuriös aber dennoch komfortabel.

Der letzte Abschnitt Ihrer Reise führt Sie nach Foz do Iguazu im Süden Brasiliens. Hier können Sie die Macht und die Schönheit der gigantischen Wasserfälle im Dreiländereck von Argentinien, Brasilien und Paraguay bestaunen.
Tagesübersicht in Kürze:

  • 1. Tag: Ablug in Europa
  • 2. Tag: Ankunft in Manaus
  • 3. Tag: Dschungel Lodge im Amazonas
  • 4. Tag: Dschungel Lodge im Amazonas
  • 5. Tag: Dschungel Lodge im Amazonas
  • 6. Tag: Dschungel Lodge im Amazonas
  • 7. Tag: Dschungel Lodge im Amazonas – Manaus
  • 8. Tag: Weiterflug nach Cuiabá – Nationalpark Chapada dos Guimarães
  • 9. Tag: Bom Jardim (Nähe Nobres)
  • 10. Tag: Bom Jardim – Poconé – Pantanal, Pousada Rio Claro
  • 11. Tag: Pantanal, Curicaca-Lodge
  • 12. Tag: Pantanal, Curicaca-Lodge
  • 13. Tag: Weiterreise ins Dreiländereck Argentinien/Brasilien/Paraguay in Foz do Iguazu
  • 14. Tag: Foz do Iguazu – Besuch der Wasserfälle auf der brasilianischen Seite
  • 15. Tag: Foz do Iguazu – Besuch der Wasserfälle auf der argentinischen Seite
  • 16. Tag: Rückflug in die Heimat – Abschied von BRASILIEN oder individuelle Verlängerung
  • 17. Tag: Ankunft in der Heimat

Fernweh bekommen? Dann geht’s hier zur Tour!

Tunesien Motorradreise im Herbst

Dienstag, 20. Juli 2010

Mit Vollgas in den Herbst!

Komm mit uns vom 23.10.2010 bis 06.11.2010 nach Tunesien und erlerne die Kunst des Fahrens auf losem Untergrund.

Wir werden Sanddünen mit dem Motorrad erklimmen und uns in ruhigen Oasen um unser Motorrad und uns selbst kümmern.

Diese Tour ist für Enduristen mit und ohne Wüstenerfahrung geeignet.

Du bist begeisterter Endurist und reist gerne mit deinem Motorrad durch die Welt?

Du fühlst dich sicher auf deinem Motorrad und hast schon die ein oder andere Schotterpassage gemeistert?

Du willst die Welt bereisen und lernen, wie man mit dem Motorrad im Sand schwimmt?

Du willst Afrika erleben und die Faszination Orient kennenlernen?

DANN bist du bei uns genau richtig!

Mit uns fährst du in einer kleinen Gruppe Motorradfahrer von Deutschland aus bis in die Sahara – und wieder zurück! Die Mitreisenden in deiner Gruppe wollen das gleiche wie du: Reisen, fremde Menschen und Kulturen kennenlernen, ein Abenteuer erleben, Motorrad fahren und dabei Techniken lernen, die beim Ritt durch die Sahara unabdingbar sind.

Dabei wirst du von einem unserer erfahrenen Tourguides begleitet und geführt und von unserem Geländewagen supportet, der auf der gesamten Reise dein Gepäck, Nahrung, Werkzeug und Campingausrüstung sicher transportiert. Du konzentierst dich also auf das Wesentliche: Land, Menschen, Kultur und das Motorradfahren!

Lust bekommen? Dann findest du hier eine komplette Reise- und Leistungsbeschreibung:

Tunesien Motorradabenteuer – Das Sahara Dünentraining

Motorrad oder 4×4 Tour durch Marokko

Samstag, 13. März 2010

Lust auf eine Motorrad- oder Geländewagentour durch Marokko? Offroad oder auf der Straße? Wir haben beides im Angebot. Marokko ist nicht nur für Endurofahrer ein Genuss. Dieses tolle Land kann man auch bei einer Straßentour kennenlernen.

Wie wärs über kleine Straßen und Wege Offroad mit dem Geländewagen durch Marokko? Oder soll es vom grünen Norden über den Hohen Atlas bis hin zu den Dünen des Erg Chebbi gehen? Durch Zedernwälder, grüne Oasen und Dattel Plantagen. Ob mit dem Geländewagen oder dem Motorrad, beides ein wunderbares Erlebnis.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Marokko:

Unsere Motorradtouren:
Marokko – Berge und Wüste – über den Atlas zur Sahara (Straßentour)
Marokko – Motorradreise auf den Spuren des Alchimisten

Unsere Geländewagentouren:
Marokko – Vom Wilden Osten bis zum Rande der Sahara
Marokko – Auf den Spuren des Alchimisten

NEU: Motorradreise durch Schweden

Mittwoch, 10. März 2010

Fährst Du noch oder reist Du schon?

Skandinavische Mittsommer Reise: 10 Tages Tour für € 1.100,-

Skandinavische Mittsommer Reise: 10 Tages Tour für € 1.100,-

Verbringe mit uns den Mittsommer in Schweden auf zwei Rädern! Das Land der Elche und Rentiere bietet auf dieser Motorradreise Wälder und Seen, die zum Träumen und Verweilen einladen.

Es handelt sich hierbei um eine EXPLORERTOUR! Das heißt wir führen diese Tour das erste Mal in dieser Form durch, was für euch bedeutet, dass wir alle trotz einheimischer Führung gemeinsam immer wieder neue Entdeckungen machen werden – Hier ruft das Abenteuer!

Aufgrund dessen, dass wir auf dieser Reise nicht 100% garantieren können, dass alles genau so glatt läuft, wie es in Zukunft laufen wird, garantieren wir

JEDEM TEILNEHMER AUF DIESER TOUR EINEN REISEGUTSCHEIN IM WERT ÜBER 250 €

… einlösbar für ALLE außereuropäischen Reisen auf OVERCROSS.de

Lust auf Schweden ohne Möbel aber mit Fleischbällchen? Dann geht’s hier zur Tour: Motorradreise Schweden – Skandinavische Mittsommer Reise

Tunesien

Sonntag, 21. Februar 2010

Länderinformation Tunesien

Amtssprache: Arabisch, Französisch
Hauptstadt: Tunis
Fläche: 163.610 km²
Einwohnerzahl: 10.276.158 (2007)
Währung:  Tunesischer Dinar
Zeitzone: MEZ
Telefonvorwahl: +216
KFZ-Kennzeichen: TN

Tunesien (amtlich: Tunesische Republik) ist ein Staat in Nordafrika, der im Norden und Osten an das Mittelmeer, im Westen an Algerien und im Süd-Osten an Libyen grenzt. Sein Name ist von dem Namen seiner Hauptstadt Tunis abgeleitet. Tunesien ist das östlichste der Maghreb-Länder. Die größte vorgelagerte Insel ist Djerba (514 km²). Die Fläche des Landes ist mit 163.610 km² ungefähr doppelt so groß wie die Österreichs, es wird von mehr als 10 Millionen Menschen bewohnt.

Das Land wurde in seiner Geschichte von zahlreichen Völkern beeinflusst. Ursprünglich von den Berbern besiedelt, errichteten die Phönizier um 800 v. Chr. ihre ersten Niederlassungen im tunesischen Küstenstreifen. Die Römer gliederten es in ihre Africa ein. Das Christentum herrschte in der Folge bis zur Arabisierung ab dem 7. Jahrhundert vor. Eine kulturelle Blütezeit erlebte die Region im 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert begann eine Herrschaft durch das Osmanische Reich, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts andauerte, als die Franzosen Tunesien ihr Protektorat aufzwangen. Seine Unabhängigkeit erlangte das Land 1956, seitdem ist es eine autoritär von einer Einheitspartei regierte Republik. Die politische Stabilität ermöglichte es Tunesien, sich zu einem der wirtschaftlich wohlhabendsten Länder Afrikas zu entwickeln. Heute sind Leichtindustrie, Tourismus und Landwirtschaft bedeutende Wirtschaftsfaktoren.

Geografie
Tunesien ist das nördlichste Land Afrikas und nur 140 Kilometer von Sizilien entfernt. Es erstreckt sich zwischen dem Mittelmeer und der Sahara, zwischen 37° 20’ und 30° 10’ nördlicher Breite sowie zwischen 7° 30’ und 12° östlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung zwischen Cap Blanc und der Grenzstation Bordj el Khadra beträgt rund 780 km, die größte Ost-West-Ausdehnung zwischen der Insel Djerba und Nefta etwa 380 km. Die Mittelmeerküste misst ungefähr 1.300 km Länge.

Der Nordwesten Tunesiens wird vom Tell-Atlas bestimmt. Parallel zur Nordküste verlaufen von der algerischen Grenze bis zur Bucht von Bizerta die Gebirgszüge der Kroumirie (700–800 m Höhe). Daran schließt sich nordöstlich das Mogod-Bergland (300-400 m Höhe) an, welches zum Beispiel im Cap Blanc in einer meist steilen Felsküste ins Mittelmeer abfällt. Auf der dem Wind abgewandten Seite des Gebirges schließt sich das Talbecken des ganzjährig wasserführenden Medjerda an, dessen Unterlauf zur wichtigsten Agrarzone des Landes gehört.

Die Bergrücken der Dorsale verlaufen von Nordost (am Westrand von Cap Bon beginnend) nach Südwest mit dem höchsten Berg Tunesiens (Djebel Chambi, 1.544 m) in einer Länge von 220 km. Die nordöstliche Verlängerung dieser Gebirgszüge bildet die Halbinsel Cap Bon mit fruchtbaren Ebenen und einigen Erhebungen (Djebel Beno Oulid, 637 m und Djebel Korbous, 419 m), die jedoch als eigenständige Landschaftsregion aufgefasst wird.

Östlich der Dorsale entlang der Mittelmeerküste zwischen Hammamet und Skhira, Sousse und Sfax umschließend, liegt der Sahel (arabisch für „Küste“) genannte Küstenstreifen, der durch Regen bringende Ostwinde sehr fruchtbar ist und unter anderem große Olivenbaumkulturen ermöglicht.

Südlich der Dorsale schliesst sich die Region des Zentraltunesischen Steppenlandes an, die an ihrem Südrand mit dem Nördlichen Gebirgssaum einen Übergang zur Schottsenke (Chott el Djerid, Chott el Gharsa) bildet. Die von Salzseen und Oasen geprägte Landschaft geht weiter südlich am Östlichen Großen Erg in die Wüstenlandschaft der Sahara über. In südöstlicher Richtung folgt das bis zu 600 m hohe Kalksteinplateau Dahar, das mit einem Schichtstufenland an die Wüstensteppe der Djeffara-Ebene anschließt. Diese Landschaft erstreckt sich weiter über die Landesgrenze nach Libyen.

Entlang des Mittelmeeres, um den Golf von Gabès erstreckt sich die Litoralzone, welche durch sandige Flachküsten, Lagunen und vorgelagerte Inseln (beispielsweise Djerba) gekennzeichnet ist.

Klima
In Tunesien stoßen mediterranes und arides Klima aufeinander. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab und von Ost nach West leicht zu. Es lassen sich unterscheiden der winterfeucht-sommertrockene Norden, die vom wechselhaften Klima bestimmte zentraltunesische Steppenregion mit heißen Sommern, kalten Wintern und abnehmenden Niederschlägen, die vom Meer beeinflusste Mittelmeerküste mit ausgeglichenerem Klima und das Wüstenklima südlich der Schotts.

Mit zunehmender Entfernung vom Mittelmeer weicht sein ausgleichender Einfluss einem kontinentalen Klima. Die Mitteltemperaturen liegen im Januar bei 10 °C, im August bei 26 °C (Tunis). Südlich des Atlas herrscht ganzjährig trockenheißes Wüstenrandklima mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen. Die Temperaturen erreichen hier Maximalwerte bis 45 °C, wobei es zu 10 °C Temperaturdifferenz im Schatten kommen kann (normalerweise nur 5 °C). Die extremsten Unterschiede werden in der Sahara mit sommerlichen Temperaturen von 50 °C und Bodenfrösten im Winter erreicht. Unerträgliche Hitze kann der in Tunesien Chehili genannte Saharawind Schirokko bringen.

Niederschläge fallen fast nur in den Wintermonaten und werden meistens von Tiefausläufern des weiter nördlich gelegenen Westwinddrifts herangeführt. Im Sommer liegt das gesamte Land im Bereich der subtropischen Hochdruckzone, welche die Tiefdruckgebiete der Westwinddrift um das Mittelmeer herumleitet. Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch im Sommer zu heftigen Regenfällen kommen, die vorher ausgetrocknete Wadis in reißende Ströme verwandeln. Während im Norden die jährliche Niederschlagsmenge bei 500-1.000 mm an der Nordküste und 1.500 mm im Gebirge liegt und damit für einen erfolgreichen Regenfeldbau ausreicht, ist im Süden die Verdunstung stärker als die unregelmäßige Niederschlagsmenge von allenfalls 200 mm pro Jahr.

Tourismus
Tunesien hat mit 1300 Kilometern Küste, zumeist mit Sandstrand, und einem reichen kulturellen Erbe ein großes touristisches Potential. Der Fremdenverkehr hat sich seit Anfang der 1970er Jahre auch zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt und erwirtschaftete 2008 13,9% des BIP. Hatte Tunesien 1971 221 Beherbergungsbetriebe mit 41.000 Betten, so waren es 2005 816 Betriebe mit fast 230.000 Betten.[52] 2007 besuchten 6,7 Millionen Auslandsgäste Tunesien; die Einnahmen beliefen sich auf 3,05 Milliarden Dinar. Ziele sind Küstenorte wie Hammamet, Nabeul, Sousse und Port El-Kantaoui, Monastir und Mahdia sowie die Insel Djerba zur Erholung; von hier aus werden die Wüste Sahara im Süden erkundet oder archäologische Fundstellen wie Karthago, nahe der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Tunis, besichtigt.

Etwas mehr als die Hälfte der Touristen stammt aus Europa, danach folgen die Nachbarländer Libyen und Algerien, die zusammen etwa 20% der Übernachtungszahlen ausmachen.  Demgegenüber stammen 82 % der Tourismuseinnahmen aus der EU. 2001 besuchten etwa eine Million Touristen aus Deutschland Tunesien, diese Zahl hat sich seitdem um 50% reduziert. Das Tourismusministerium Tunesiens versucht, in Europa gezielt Werbung zu schalten, um das Land vom billigen Image zu befreien. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben, direkte Konkurrenten am Tourismusmarkt wie Ägypten, Marokko oder die Türkei haben höhere Zuwächse an Besuchern und Umsätzen zu verzeichnen.

Quelle: Wikipedia

Reiseangebote für Tunesien:

4×4 Reisen:
Tunesien – The Family and Friends Tour
Tunesien – 4×4 Rallye Training

Motorradreisen:
Tunesien – Abenteuerreise durch Allahs Garten
Tunesien – Auf die harte Tour
Tunesien – Am Rande der Sahara
Tunesien – Mit dem Mofa durch die tunesische Sahara

Gib Gas mit Overcross reisen

Samstag, 13. Februar 2010

Ob Motorrad oder 4×4 – Overcross nimmt Dich mit auf eine atemberaubende Reise durch die ganze Welt, sei dabei!

Mehr Videos und Filme zu unseren Motorrad-, Geländewagen und Aktiv-Reisen findet ihr auf unserer Webseite im WebTV.