Mit ‘afrika’ getaggte Artikel

Tunesien Motorradreise im Herbst

Dienstag, 20. Juli 2010

Mit Vollgas in den Herbst!

Komm mit uns vom 23.10.2010 bis 06.11.2010 nach Tunesien und erlerne die Kunst des Fahrens auf losem Untergrund.

Wir werden Sanddünen mit dem Motorrad erklimmen und uns in ruhigen Oasen um unser Motorrad und uns selbst kümmern.

Diese Tour ist für Enduristen mit und ohne Wüstenerfahrung geeignet.

Du bist begeisterter Endurist und reist gerne mit deinem Motorrad durch die Welt?

Du fühlst dich sicher auf deinem Motorrad und hast schon die ein oder andere Schotterpassage gemeistert?

Du willst die Welt bereisen und lernen, wie man mit dem Motorrad im Sand schwimmt?

Du willst Afrika erleben und die Faszination Orient kennenlernen?

DANN bist du bei uns genau richtig!

Mit uns fährst du in einer kleinen Gruppe Motorradfahrer von Deutschland aus bis in die Sahara – und wieder zurück! Die Mitreisenden in deiner Gruppe wollen das gleiche wie du: Reisen, fremde Menschen und Kulturen kennenlernen, ein Abenteuer erleben, Motorrad fahren und dabei Techniken lernen, die beim Ritt durch die Sahara unabdingbar sind.

Dabei wirst du von einem unserer erfahrenen Tourguides begleitet und geführt und von unserem Geländewagen supportet, der auf der gesamten Reise dein Gepäck, Nahrung, Werkzeug und Campingausrüstung sicher transportiert. Du konzentierst dich also auf das Wesentliche: Land, Menschen, Kultur und das Motorradfahren!

Lust bekommen? Dann findest du hier eine komplette Reise- und Leistungsbeschreibung:

Tunesien Motorradabenteuer – Das Sahara Dünentraining

Kamerun für Aktivreisende

Montag, 12. Juli 2010

Eine Reise für Individualisten und aktive Reisende bieten wir Ihnen in Kamerun.

13 Tage Kamerun von seiner schönsten Seite

13 Tage Kamerun von seiner schönsten Seite

Ganz Afrika passt in dieses Land: Wenn man Kamerun von Süd nach Nord durchquert, lernt man alle Klimazonen Afrikas kennen, vom feucht-heissen Süden bis zum trockenen Norden durchquert man Regenwald , Feucht-und Trockensavanne und landet ganz im Norden in der Halbwüste.

Bilder zu dieser tollen Reise finden Sie hier: Bildergalerie Kamerun

Und alle Informationen, Preise und Details finden Sie auf OVERCROSS.de

Mit dem Mofa durch die Wüste

Samstag, 13. März 2010

Ganz ehrlich, hast du schon mal daran gedacht mit dem Mofa durch die Wüste zu fahren? Und das nicht durch irgendeine Wüste, sondern durch die Sahara? Sicher nicht! Aber wir haben es. Und wir haben es auch schon getan. Mit einer Gruppe Abenteuerlustiger Schweizer haben wir mit dem Fortbewegungsmittel Nummer 1 in Tunesien die tunesische Sahara erkundet und viele tolle Dinge erlebt.

Mitten durch die Dünen, über Stock und Stein, da sind die leichten Mofas einfach unschlagbar. Ausgehend von Djerba fahren für durch die Sahara unserem Hauptziel entgegen. Einer kleinen Oase mitten in der Wüste.

Lust bekommen?

Hier ein kleines Video als Vorgeschmack.

Motorrad oder 4×4 Tour durch Marokko

Samstag, 13. März 2010

Lust auf eine Motorrad- oder Geländewagentour durch Marokko? Offroad oder auf der Straße? Wir haben beides im Angebot. Marokko ist nicht nur für Endurofahrer ein Genuss. Dieses tolle Land kann man auch bei einer Straßentour kennenlernen.

Wie wärs über kleine Straßen und Wege Offroad mit dem Geländewagen durch Marokko? Oder soll es vom grünen Norden über den Hohen Atlas bis hin zu den Dünen des Erg Chebbi gehen? Durch Zedernwälder, grüne Oasen und Dattel Plantagen. Ob mit dem Geländewagen oder dem Motorrad, beides ein wunderbares Erlebnis.

Hier ein kleiner Vorgeschmack auf Marokko:

Unsere Motorradtouren:
Marokko – Berge und Wüste – über den Atlas zur Sahara (Straßentour)
Marokko – Motorradreise auf den Spuren des Alchimisten

Unsere Geländewagentouren:
Marokko – Vom Wilden Osten bis zum Rande der Sahara
Marokko – Auf den Spuren des Alchimisten

OVERCROSS reisen jetzt bei Google Buzz

Donnerstag, 11. März 2010

Google BuzzWir buzzen! Heißt das so? Bei Twitter sagt man ja auch twittern, also muss es bei Google Buzz heißen, wir buzzen. Ungefährt 150 bis 170 Millionen Menschen nutzen weltweit mittlerweile Googlemail. Und so ein Googlemail Account ist die Tür für Google Buzz. Man klickt einfach auf den eingefügten “Buzz” Link im Menü und schon kann man die verschiedensten, für sich selbst interessanten, Buzz Blogs mitlesen. So verpasst man keinen neuen Eintrag und ist immer top informiert. Hat man kein Interesse mehr an einem speziellen Themengebiet, so hat man mit wenigen klicks den entsprechenden Buzz aus seinem Account gelöscht und kann sich genauso einfach neue Buzz suchen.

Bei Interesse für Motorradreisen rund um den Globus, vornehmlich in Afrika, Asien, Australien und Europa einfach auf folgenden Link klicken und in unserem Buzz stöbern.

http://www.google.com/profiles/overcrossreisen#buzz

Volunteer Reisen! Arbeiten und Reisen – Neu bei Overcross!

Dienstag, 09. März 2010

Reisen und gleichzeitig helfen? Work an Travel? Wir bieten euch gleich zwei tolle Hilfs Projekte in Südafrika an! Auf unserer 10-Tages Tour zwischen Durban und Johannesburg besucht ihr beispielsweise den Hluhluwe Umfolozi Nationalpark, den Krüger Nationalpark und den Blyde River Canyon mit dem bekannten God`s window und dem Bourkes Luck Potholes. In Swaziland seid ihr zu Gast bei Swasi-Frauen, die euch Ihre Handwerkskunst zeigen und traditionelle Gerichte kochen. Außerdem seid ihr zu Besuch bei unseren “nächsten Verwandten” den Schimpansen ;-) Im Jane Goodall Schimpansen Projekt unterstützt ihr die Arbeit mit den kleinen putzigen Kollegen, die wieder in die Natur integriert werden sollen. Dann geht es nach einer Safari im Krüger NP auf zur Feldforschung. Ausgerüstet mit einer Digitalkamera fotografiert ihr Planzen und Tiere besonderer Art und helft, wichtige Informationen für das Lejuma Reasearch Project zusammenzutragen.

Das zweite Volunteer Projekt startet in Kapstadt und endet nach 22 Tagen in Johannesburg. Eure Reise führt euch über Oudtshoorn, welches weltbekannt ist für seine Straußenfedern, über die Cango Höhlen bis hin nach Knysna, wo man sich bereits auf eure Hilfe in verschiedenen Projekten wie Hilfe im Waisenhaus oder im Gemeindezentrum, oder auch Unterstützung bei der Pflege von Flusspfaden freut. Weiter geht es über den Tsitsikamma National park nach Hogsback. In Lusikisiki helfen wir die nötige Infrastruktur weiter zu entwickeln. Beispielsweise pflanzen wir Bäume oder erstellen gemeinsam mit den Xhosa dort Ledersandalen… Von dort aus fahren wir in die Drakensberge nach Kwa Zulu Natal. Hier könnt ihr Mountain bike fahren, wandern, klettern oder auch reiten. In der Nähe von Durban besuchen wir das bekannte UNSECO Weltkulturerbe iSimangaliso Wetland Park. Auch der Krüger Nationalpark steht hier auf dem Programm. Auf dieser Tour erlebt ihr in 22 Tagen die Schönheit Südafrikas mit der Garten Route … Mehr Informationen findet Ihr auf unserer Webseite.

Afrika – Liebeserklärung an einen Kontinent

Montag, 08. März 2010

1995 war ich das erste Mal auf diesem Kontinent. In Kenia. Eigentlich sollte es ein reiner Badeurlaub am Diani Beach unterhalb von Mombasa sein. Welch Frevel im Nachhinein. Gut, dass ich damals dem Rat gefolgt bin und mich auf eine Kurz Expedition in den Tsavo Nationalpark begeben habe. Dort hat es damals KLICK gemacht. In einem Zeltcamp saßen wir abends am Lagerfeuer und hörten die Löwen nur ein paar Meter entfernt brüllen. Mein ganzes Leben hat sich mit diesem Erlebnis verändert. Ich wurde vom Afrika Virus infiziert und mit jedem weiteren Besuch wurde es schlimmer. Eine Safari im Masai Mara Nationalpark, mit dem Jeep weiter durch den Amboseli mit Blick auf den Kilimandscharo… Den Fotoapparat immer parat. Den Blick immer überall in der Hoffnung auf eine neue Entdeckung. In Namibia im Sossusvlei bei Sonnenaufgang auf einer Düne stehen. Das „Nichts“ hören. In Swakopmund am Landungssteg die Augen schließen und sich vorstellen, wie damals die deutschen Siedler hier mit ihren Ochsenkarren ankamen und ins Landesinnere zogen…. In Windhoek in Joe`s Beerhouse mal ganz andere kulinarische Genüsse erfahren wie Kudu, Krokodil, Zebra und dabei mit Menschen aus aller Welt in Kontakt treten… In Botswana im Okavango Delta auf kleinen Inseln zwischen Elefanten und Nilpferden im Zelt schlafen und ganz aufgeregt aus dem Moskitonetz herausluken… In Südafrika auf dem Tafelberg stehen und über Kapstadt schauen. Den Wind um die Nase, die Wolken fegen in rasender Geschwindigkeit und der Lions Head ist mal sichtbar oder auch nicht. Das neue Fußballstadion passt größenmäßig nicht ganz in diesenBlick hinein für meinen Geschmack. Aber Fußball und die Weltmeisterschaft 2010 in Südafrika wird dem Land gut tun. Und das macht es schon wieder halb so schlimm :-) Die zwölf Apostel in der Campsbay vom Strand aus im Abendlicht fotografieren. In der Hout Bay Seerobben beim Spielen zuschauen und ein paar Kilometer weiter in Boulders Beach die Pinguine beim Brüten beobachten. Über die für mich schönste Küstenstraße der Welt, den Chapmans Peak Drive zum Kap der guten Hoffnung fahren und dort oben am Cape Point stehen und das pure Glück fühlen…

Afrika ist wunderbar. Natur pur in Hülle und Fülle. Liebe Menschen überall und eine Hilfsbereitschaft die ihresgleichen sucht.

An alle, die schon lange mit dem Gedanken spielen…. TUT es! Das Leben ist kurz genug und die Sorgen von heute werden auch morgen noch da sein… Geht auf Reisen und lasst euch infizieren. Vom Virus, der wahrscheinlich der schönste und gesündeste auf der ganzen Welt ist.

Tip: Schaut mal auf die Internetseite www.mein-afrika-online.de

LG von der Sabi

Tunesien Motorradabenteuer – Das Sahara Dünentraining

Donnerstag, 25. Februar 2010

Mit Vollgas in den Herbst
Komm mit uns 15 Tage nach Tunesien und erlerne die Kunst des Fahrens auf losem Untergrund. Wir werden Sanddünen mit dem Motorrad erklimmen und uns in ruhigen Oasen um unser Motorrad und uns selbst kümmern.

Diese Tour ist für Enduristen mit und ohne Wüstenerfahrung geeignet.

Lust bekommen? Dann geht es hier zur Tour: Tunesien Motorradabenteuer – Das Sahara Dünentraining

Aktiv-Urlaub: Von Kapstadt zu den Viktoriafällen

Donnerstag, 25. Februar 2010

Ein weiteres Highlight aus unserer Aktiv-Reisen Rubrik:

Abenteuerreise mit Gelände-Bussen von Südafrika über Namibia und Botswana bis zu den Viktoriafällen nach Simbabwe. Übernachtet wird in Zelten!

20 Tage Tour: "Von Kapstadt zu den Viktoriafällen" für 1.095,- €

Diese Tour bieten wir auch als Hotel-Tour an! Einfach nachfragen auf www.OVERCROSS.de

Tunesien

Sonntag, 21. Februar 2010

Länderinformation Tunesien

Amtssprache: Arabisch, Französisch
Hauptstadt: Tunis
Fläche: 163.610 km²
Einwohnerzahl: 10.276.158 (2007)
Währung:  Tunesischer Dinar
Zeitzone: MEZ
Telefonvorwahl: +216
KFZ-Kennzeichen: TN

Tunesien (amtlich: Tunesische Republik) ist ein Staat in Nordafrika, der im Norden und Osten an das Mittelmeer, im Westen an Algerien und im Süd-Osten an Libyen grenzt. Sein Name ist von dem Namen seiner Hauptstadt Tunis abgeleitet. Tunesien ist das östlichste der Maghreb-Länder. Die größte vorgelagerte Insel ist Djerba (514 km²). Die Fläche des Landes ist mit 163.610 km² ungefähr doppelt so groß wie die Österreichs, es wird von mehr als 10 Millionen Menschen bewohnt.

Das Land wurde in seiner Geschichte von zahlreichen Völkern beeinflusst. Ursprünglich von den Berbern besiedelt, errichteten die Phönizier um 800 v. Chr. ihre ersten Niederlassungen im tunesischen Küstenstreifen. Die Römer gliederten es in ihre Africa ein. Das Christentum herrschte in der Folge bis zur Arabisierung ab dem 7. Jahrhundert vor. Eine kulturelle Blütezeit erlebte die Region im 12. Jahrhundert. Im 16. Jahrhundert begann eine Herrschaft durch das Osmanische Reich, die bis zum Ende des 19. Jahrhunderts andauerte, als die Franzosen Tunesien ihr Protektorat aufzwangen. Seine Unabhängigkeit erlangte das Land 1956, seitdem ist es eine autoritär von einer Einheitspartei regierte Republik. Die politische Stabilität ermöglichte es Tunesien, sich zu einem der wirtschaftlich wohlhabendsten Länder Afrikas zu entwickeln. Heute sind Leichtindustrie, Tourismus und Landwirtschaft bedeutende Wirtschaftsfaktoren.

Geografie
Tunesien ist das nördlichste Land Afrikas und nur 140 Kilometer von Sizilien entfernt. Es erstreckt sich zwischen dem Mittelmeer und der Sahara, zwischen 37° 20’ und 30° 10’ nördlicher Breite sowie zwischen 7° 30’ und 12° östlicher Länge. Die größte Nord-Süd-Ausdehnung zwischen Cap Blanc und der Grenzstation Bordj el Khadra beträgt rund 780 km, die größte Ost-West-Ausdehnung zwischen der Insel Djerba und Nefta etwa 380 km. Die Mittelmeerküste misst ungefähr 1.300 km Länge.

Der Nordwesten Tunesiens wird vom Tell-Atlas bestimmt. Parallel zur Nordküste verlaufen von der algerischen Grenze bis zur Bucht von Bizerta die Gebirgszüge der Kroumirie (700–800 m Höhe). Daran schließt sich nordöstlich das Mogod-Bergland (300-400 m Höhe) an, welches zum Beispiel im Cap Blanc in einer meist steilen Felsküste ins Mittelmeer abfällt. Auf der dem Wind abgewandten Seite des Gebirges schließt sich das Talbecken des ganzjährig wasserführenden Medjerda an, dessen Unterlauf zur wichtigsten Agrarzone des Landes gehört.

Die Bergrücken der Dorsale verlaufen von Nordost (am Westrand von Cap Bon beginnend) nach Südwest mit dem höchsten Berg Tunesiens (Djebel Chambi, 1.544 m) in einer Länge von 220 km. Die nordöstliche Verlängerung dieser Gebirgszüge bildet die Halbinsel Cap Bon mit fruchtbaren Ebenen und einigen Erhebungen (Djebel Beno Oulid, 637 m und Djebel Korbous, 419 m), die jedoch als eigenständige Landschaftsregion aufgefasst wird.

Östlich der Dorsale entlang der Mittelmeerküste zwischen Hammamet und Skhira, Sousse und Sfax umschließend, liegt der Sahel (arabisch für „Küste“) genannte Küstenstreifen, der durch Regen bringende Ostwinde sehr fruchtbar ist und unter anderem große Olivenbaumkulturen ermöglicht.

Südlich der Dorsale schliesst sich die Region des Zentraltunesischen Steppenlandes an, die an ihrem Südrand mit dem Nördlichen Gebirgssaum einen Übergang zur Schottsenke (Chott el Djerid, Chott el Gharsa) bildet. Die von Salzseen und Oasen geprägte Landschaft geht weiter südlich am Östlichen Großen Erg in die Wüstenlandschaft der Sahara über. In südöstlicher Richtung folgt das bis zu 600 m hohe Kalksteinplateau Dahar, das mit einem Schichtstufenland an die Wüstensteppe der Djeffara-Ebene anschließt. Diese Landschaft erstreckt sich weiter über die Landesgrenze nach Libyen.

Entlang des Mittelmeeres, um den Golf von Gabès erstreckt sich die Litoralzone, welche durch sandige Flachküsten, Lagunen und vorgelagerte Inseln (beispielsweise Djerba) gekennzeichnet ist.

Klima
In Tunesien stoßen mediterranes und arides Klima aufeinander. Die Niederschläge nehmen von Nord nach Süd ab und von Ost nach West leicht zu. Es lassen sich unterscheiden der winterfeucht-sommertrockene Norden, die vom wechselhaften Klima bestimmte zentraltunesische Steppenregion mit heißen Sommern, kalten Wintern und abnehmenden Niederschlägen, die vom Meer beeinflusste Mittelmeerküste mit ausgeglichenerem Klima und das Wüstenklima südlich der Schotts.

Mit zunehmender Entfernung vom Mittelmeer weicht sein ausgleichender Einfluss einem kontinentalen Klima. Die Mitteltemperaturen liegen im Januar bei 10 °C, im August bei 26 °C (Tunis). Südlich des Atlas herrscht ganzjährig trockenheißes Wüstenrandklima mit sehr unregelmäßigen Niederschlägen. Die Temperaturen erreichen hier Maximalwerte bis 45 °C, wobei es zu 10 °C Temperaturdifferenz im Schatten kommen kann (normalerweise nur 5 °C). Die extremsten Unterschiede werden in der Sahara mit sommerlichen Temperaturen von 50 °C und Bodenfrösten im Winter erreicht. Unerträgliche Hitze kann der in Tunesien Chehili genannte Saharawind Schirokko bringen.

Niederschläge fallen fast nur in den Wintermonaten und werden meistens von Tiefausläufern des weiter nördlich gelegenen Westwinddrifts herangeführt. Im Sommer liegt das gesamte Land im Bereich der subtropischen Hochdruckzone, welche die Tiefdruckgebiete der Westwinddrift um das Mittelmeer herumleitet. Jedoch kann es in Ausnahmefällen auch im Sommer zu heftigen Regenfällen kommen, die vorher ausgetrocknete Wadis in reißende Ströme verwandeln. Während im Norden die jährliche Niederschlagsmenge bei 500-1.000 mm an der Nordküste und 1.500 mm im Gebirge liegt und damit für einen erfolgreichen Regenfeldbau ausreicht, ist im Süden die Verdunstung stärker als die unregelmäßige Niederschlagsmenge von allenfalls 200 mm pro Jahr.

Tourismus
Tunesien hat mit 1300 Kilometern Küste, zumeist mit Sandstrand, und einem reichen kulturellen Erbe ein großes touristisches Potential. Der Fremdenverkehr hat sich seit Anfang der 1970er Jahre auch zu einem wichtigen Wirtschaftszweig entwickelt und erwirtschaftete 2008 13,9% des BIP. Hatte Tunesien 1971 221 Beherbergungsbetriebe mit 41.000 Betten, so waren es 2005 816 Betriebe mit fast 230.000 Betten.[52] 2007 besuchten 6,7 Millionen Auslandsgäste Tunesien; die Einnahmen beliefen sich auf 3,05 Milliarden Dinar. Ziele sind Küstenorte wie Hammamet, Nabeul, Sousse und Port El-Kantaoui, Monastir und Mahdia sowie die Insel Djerba zur Erholung; von hier aus werden die Wüste Sahara im Süden erkundet oder archäologische Fundstellen wie Karthago, nahe der im Norden des Landes gelegenen Hauptstadt Tunis, besichtigt.

Etwas mehr als die Hälfte der Touristen stammt aus Europa, danach folgen die Nachbarländer Libyen und Algerien, die zusammen etwa 20% der Übernachtungszahlen ausmachen.  Demgegenüber stammen 82 % der Tourismuseinnahmen aus der EU. 2001 besuchten etwa eine Million Touristen aus Deutschland Tunesien, diese Zahl hat sich seitdem um 50% reduziert. Das Tourismusministerium Tunesiens versucht, in Europa gezielt Werbung zu schalten, um das Land vom billigen Image zu befreien. Der Erfolg ist bisher ausgeblieben, direkte Konkurrenten am Tourismusmarkt wie Ägypten, Marokko oder die Türkei haben höhere Zuwächse an Besuchern und Umsätzen zu verzeichnen.

Quelle: Wikipedia

Reiseangebote für Tunesien:

4×4 Reisen:
Tunesien – The Family and Friends Tour
Tunesien – 4×4 Rallye Training

Motorradreisen:
Tunesien – Abenteuerreise durch Allahs Garten
Tunesien – Auf die harte Tour
Tunesien – Am Rande der Sahara
Tunesien – Mit dem Mofa durch die tunesische Sahara