Archiv für die Kategorie ‘OVERCROSS Reisen’

Motorradreise durch Argentinien, Brasilien, Uruguay und Paraguay

Donnerstag, 28. April 2011

Motorradtour durch die Südamerikanischen Tropen.

Von den Iguazu Fällen zu den tropischen Stränden Uruguays.

Von der eleganten und kosmopolitischen Hauptstadt Argentiniens, führt uns diese aussergwöhnliche Reise durch die Provinzen von Corrientes und Misiones bis zu den Weltberühmten Wasserfällen von Iguazu, und dann durch die Ebenen vom süden Brasiliens, bis zu den atlantischen Tropenstränden von Brasilien und Uruguay. Diese Reise ist ideal Für alle Motorradfahrer die Sonne, Meer und Kultur lieben, und Sie können sich schon auf einige schöne Stunden an einigen der schönsten Strände die Südamerika zu bieten hat vorbereiten.

Highlights der Reise:

Buenos Aires City Tour: Besuchen Sie alle Highlights der argentinischen Hauptstadt, von La Boca und dem Obelisk, von der Casa Rosada zum Grab von Eva Peron, und natürlich eine original argentinische Tango show.

Die Feuchtgebiete der Flüsse Uruguay und Parana: Wir fahren durch eines der grössten Süsswassergebiete weltweit, dass eine Vielzahl an Fauna und Flora beherbergt.

Saltos de Mocona: Durch einen horizontalen Bruch im Flussbett des Rio Uruguay ist eine einzigartige Wasserfallandschaft entstanden, und dadurch ein bio-reservat der weltweit seinesgleichen sucht.

Die Iguazu Wasserfälle: Die grössten Wasserfälle in Südamerika und der dzaugehörige tropische Nationalpark. Ein Erlebnis fÿr’s Leben!

Deutsche Siedlungen in Brasilien: Fachwerkhäuser wie in Bayern, eine Umgebung wie im Schwarzwald, aber das Bier müssen Sie auf portugiesisch bestellen!!

Florianopolis: Wunderschöne Strände, Samba und fiesta bestätigen: Wir sind in Brasilien!

Punta del Este in Uruguay: Das Saint Tropez Lateinamerikas läd zum Farniente und Siesta ein.

Colonia: Wir besichtigen diese historische Stadt an der Küste Uruguays, und fahren von dort über den Rio de la Plata wieder nach Buenos Aires.

und auf der Dezembertour mit einigen Zusatztagen nach Paraguay zu den ehemaligen Jesuitensiedlungen und deutschen Gemeinden.

Die nächste Tropentour startet am 18. Dezember und geht bis zum 7. Januar 2012

Motorradfahren im karibischen Honduras

Dienstag, 26. April 2011

Honduras, in der Mitte zwischen Nord und Südamerika, dem Pazifik und der Karibik, bildet die breiteste Stelle Mittelamerikas. Das überwiegend gebirgige Land ist von viele Flüsse, Sümpfe, Lagunen und Vulkanen geprägt.  Das feuchte,  tropische Küstenklima ist in den höheren Lagen des Landesinneren gemäßigt und beträgt hier im Jahresmittel 20°C. Die Regenzeit geht von Mai bis Oktober, wobei es an der Karibischen Küste das ganze Jahr über viel regnet. Im Nordosten Honduras liegt der größte zusammenhängende Regenwald Zentralamerikas, sowie das nach dem australischen Barrier-Riff weltweit bedeutendste Korallenriff-Ökosystem um die dem honduranischen Festland vorgelagerten Karibikinseln. Im Westen Honduras liegt Copan, einer der vielen Stadtstaaten der Maya, das jedoch um etwa 900 n h. verlassen wurde. Viele ihrer Tempelanlagen wurden erst im letzten Jahrhundert freigelegt und lassen tief blicken in eine Welt der Mythen und Legenden.

HONDURAS
Honduras bietet alles, was das Herz eines Endurofahrers höher schlagen läßt: Von gebirgige Schotterpisten und Bergnebelwäldern im Landesinneren  bis hin zu Dschungeltrails und sandigen off road Strecken entlang der palmenumsäumten Karibikküste. Außerdem ein ganzjähriges tropisches Klima, das dazu verleitet, das T-Shirt erst abends zu wechseln. Ihr werdet feststellen, daß sich die Bevölkerung extrem freundlich gegenüber Touristen verhält. Honduras ist noch nicht vom Massentourismus entdeckt und hat viel von seiner Ursprünglichkeit erhalten.

Höhepunkte der Motorradtour durch Honduras:

Kurvenreiche Piste entlang des Flusses “Rio Cangrejal”, hinauf zum Nationalpark “Pico Bonito”. Die Strecke ist umgeben von dichter tropischer Vegetation und mehreren kristallklaren Naturschwimmbecken, in denen wir ein erfrischendes Bad im kristallklaren Wasser nehmen werden.

Sandige Pisten in der Nähe von Tela zum Garifunadorf Tournabe, direkt am weißen Karibikstrand – Karibik pur !

Eindrucksvolle Fahrt entlang riesiger Ölpalmen – und Bananenplantagen und möglicherweise Besichtigung einer Verpackungsstation .

La Ceiba: die kleine Hafenstadt ist bekannt durch das pulsierende Nachtleben in den vielen Strandbars mit seinen afro-karibischen Rhythmen.

Die palmenumsäumte Karibikküste von Trujillo. Hier landete Kolumbus im Jahre 1502 zum erstenmal an honduranischer Küste, wo auch der berüchtigte Pirat William Walker seine Spuren hinterlassen hat. Es liegt in einer wunderschönen, von Kokospalmen umgebenen Bucht am Karibischen Meer und lädt mit seinen weißen Sandstränden zum Baden und Relaxen ein.
Eine gebirgige Schotterstrecke geht bis auf 1800m hoch, mit Blick auf die verlassene Silbermine von El Rosario und endet in Tegucigalpa, der Hauptstadt des Landes – in der einst im großen Stil Silber und Gold abgebaut wurde.

Der Lago de Yohoa,einer tiefblauen Gebirgslagune mit dichter feuchttropischer Regenwaldvegetation und dem Wasserfall Pulhapanzak, dem schönsten Wasserfall des Landes mit einer Kaskade von 40m inmitten tropischer Umgebung.

Die Besichtigung der berühmten Maya Ruinen von Copan - mit der der längsten Hieroglyphentreppe aller Mayaorte – ist sicherlich ein unvergessliches Erlebnis.

Routenverlauf:

Tourcharakter:
Die Touren sind als Enduro – Wanderung einzustufen und können auch von Anfänger/inen durchgeführt werden. Enduroerfahrung ist von Vorteil.

Route:
In Regenzeiten oder nach sehr starken Regenfällen können sich die Straßenzustände erheblich verändern, d.h. teilweise unbefahrbar sein. In diesem Fall müssen wir Änderungen der Fahrtroute entsprechend unseren Kenntnissen vornehmen.

Unterkunft:
In der Regel Unterbringung im Doppelzimmer in Mittelklassehotels mit DU/WC , teilweise mit A/C oder mit Ventilator. In entlegenen Orten finden wir nur einfache, aber saubere Hotels vor. Während der Guatemala Tour wird auch in einigen Hotels ( *** ) mit höherem Standard übernachtet.

Ausrüstung:
Motorradausrüstung, wie Helm, Handschuhe, Stiefel  usw. sind mitzubringen. Wir empfehlen luftdurchlässige Endurokleidung mit Protektoren !

Gepäcktransport:
Das Gepäck wird während der Tour in unserem Begleitjeep transportiert. Wir haften nicht für Verlust oder Beschädigung des Gepäcks während des Transportes. Deshalb empfehlen wir dringend den Abschluss einer Gepäckversicherung !

Begleitpersonen:
Im Begleitfahrzeug stehen Plätze für Begleitpersonen zur Verfügung, die keine Motorradfahrer/innen sind oder sich einfach das Mietmotorrad mit einem Freund/in teilen wollen.

Patagonien auf der legendären Ruta 40

Donnerstag, 21. April 2011

Die Ruta 40 – La Quarenta ist eine der Traumstrassen für Motorradfahrer.  Die mit über 5000 km längste Nationalstraße Argentiniens ist eine der Berühmtesten Fernstrassen auf dem Amerikanischen Kontinent und führt durch gesamten Westen Argentiniens vom Bolivien bis Feuerland. Immer entlang der Anden führt sie durch viele interessante Landschaften. Beginnend von der Puna, durch die Hochtäler der Zentralanden, die Sierren der Pampa, den Cuyo bis in das feuchte Westpatagonien.

Die Ruta 40 ist auf einigen Streckenabschnitten nur mit Geländegängigen Fahrzeugen befahrbar was ihren besonderen Reiz für Abenteuertouristen ausmacht. Für Motorradfahrer ein einmaliges Schottererlebnis – aber nicht mehr lange. Auch vor Patagonien macht der Fortschritt nicht halt und die Einwohner freuen sich sicher über eine bessere Infrastruktur. Wer also die originale Ruta 40 befahren möchte sollte sich beeilen. Bald wird sie eine gewöhnliche asphaltierte Straße sein.

Mit uns könnt ihr diese Straße mit Motorrädern oder Geländefahrzeugen noch im Original erleben.
Von November bis März beginnt wieder die beste Reisezeit für das südliche Argentinien.

Wir bieten verschiedene Möglichkeiten die Ruta 40 mit dem Motorrad zu bereisen. Entweder von Salta nach Bariloche, oder von Bariloche nach Ushuaia, der südlichsten Stadt der Welt oder natürlich beide Reisen kombiniert zu einer 4 wöchigen Motorrad-Tour entlang der ganzen Ruta 40.

Out of Afrika Safari von Windhoek durch Botswana zu den Viktoria Fällen

Mittwoch, 20. April 2011

Bevor ich Ihnen die Tour vorstelle, möchte ich ihnen Namibia etwas näher bringen.

Namibia

Was ist an Namibia so faszinierend? Ist das die Stille, der Blick in die Unendlichkeit oder nur das Feeling auf einem Hügel zu verweilen und die  untergehenden Abendsonne entgegen zu nehmen?
Jeder  Reisende hat kaum eine Erklärung dafür. Aber eines ist sicher!

Wer einmal in Namibia war, ist von diesem Land so fasziniert, dass er es noch einmal bereisen wird!

Himba Abendsonne

Diese Lodge Safari startet in Windhoek/Namibia.

Highlights:
Okavango Fluss, das Mahango/Bwabwata Reservat, der Caprivistreifen im Norden Namibias, Expedition im Einbaum im Naturparadies des Okavango Flusses, Bootsfahrt nach Angola, traditionelle Tänze der Einheimischen, Bootsfahrt in Mokoro Einbäumen.
In Botswana besuchen sie den legendären Chobe Nationalpark mit seinen artenreichen Tieren, wie Elefanten, Löwen, Antilopen…und den kleinen Erdmännchen. Sie kommen einem zum greifen nah!

Ein weiteres Highlight der Safari Reise sind die mächtigen Viktoria Fälle und das mächtige donnern des Sambesi. Ein Erlebnis, dass Sie nicht mehr los lässt!

Die genaue Beschreibung für diese Safari Reise finden Sie unter folgendem Link :

Von Windhoek zu  den Viktoria Fällen

Urlaub in der Mongolei

Donnerstag, 14. April 2011

Die Mongolei – Das Land des legendären Dschingis Khan, heute noch ein Land der Nomaden. Das Land der Jurten und endlosen Grassteppen. Das am dünnsten besiedelte Land der Erde. Die Gobi und die traditionellen Reitervölker. Das alles ist die Mongolei.

Um die Ursprünglichkeit der Mongolei zu erleben fahren wir raus aufs Land. In die sanft gewellte Unendlichkeit der Grassteppe. In das platte Universum der Gobi. In den bizarren Klippenkosmos des Altai-Gebirges oder in das Grasmeer, der Steppe in der Ostmongolei.

Die Mongolei ist reich an Kultur. Seit Jahrhunderten leben die Menschen hier in der kargen und harten Landschaft und haben eine erstaunliche Kultur entwickelt.  Zentraler Punkt der nomadischen Gesellschaft ist die Jurte. Diese bewährten Rundzelte aus Filz, die gleich riesigen Champignons in dem unendlichem Grün hervorschauen, geben Schutz und laden auch jeden Fremden zum verweilen ein.

Das Land am Rande des Aufbruchs zur Neuzeit. Erst seit wenigen Jahren kann man die Mongolei ohne große Probleme bereisen. Diese Abgeschlossenheit von jeden äußeren Einflüssen hat das Land noch weitestgehend in seiner Ursprünglichkeit bewart. Zeit ist da und wird für Dinge verwendet, die dem Gast als nebensächlich erscheinen.

Die Mongolei ist nichts für den Massentourismus. Die Verhältnisse vor Ort sind meist recht einfach, zudem ist die Reisesaison kurz. Dabei hat das Land so viel zu bieten. Vor allem Sportbegeisterte wie Reiter, Bergsteiger, Wassersportler, Wanderer sowie alle Naturliebhaber werden hier voll auf ihre Kosten kommen.

Bei overcross findet Ihr Hauptsächlich Enduroreisen die durch die Mongolei führen aber auch Kombinationen auf Pferden mit Wanderungen oder Jeeptouren haben wir im Reiseprogramm.

Alle diese Enduroreisen erfordern Körperliche Fitness, Kondition und Offroadfahrkönnen.
Die Schwierigkeiten liegen gar nicht so sehr in den Schlechten Strassenverhältnissen oder kniffligen Passagen, sondern vielmehr daran, dass es nicht aufhört. Es geht Tagein Tagaus immer querfeldein und es bieten sich keine fahrerischen Erholungspausen auf Strassen. Die Mongolei erfordert ununterbrochen Konzentration! Für Offroadfreunde ideal gibt es in der Mongolei erst ganz wenige geteerte und befestigte Strassen und unsere Touren führen über Feldwege, Pisten und auch Querfeldein durch die Natur.

Einen Überblick über unsere Mongoliereisen findet ihr  auf der overcross Seite

Sansibar – Insel der Träume in Afrika

Donnerstag, 14. April 2011

Das Inselarchipel Zanzibar liegt im Osten Afrikas und vor der Küste Tansanias,
und weist eine Kultur von über 3000 Jahre auf.

Allein schon der Name klingt nach Gewürzen wie Zimt, Vanille, Nelken, Kardamon, nach Afrika, Arabien…nach Mystik und Exotic. Viele denken an das Märchen 1001 Nacht wenn sie den Namen der Insel hören. Das Resort in Sansibar ist wie ein Märchen.
Die langen weiße Sandstrände, türkisfarbenes Wasser, endloser Blick auf den Indischen Ozean bei Sonnenuntergang.
Machen Sie einen etwas anderen Afrika – Urlaub und lassen sich auf Sansibar verwöhnen.

14 Tage Urlaub auf Sansibar:

Sie checken in ihrem ab 53qm großen Apartmentzimmer, in typisch sansibarischen Stil mit großer ab 13qm Terrasse, Klimaanlage, Deckenventilator, großem Bad mit offener Dusche ein. Am Abend haben Sie die Wahl zwischen 2 Restaurantbereichen mit internationaler Küche. Danach entspanne Sie sich in der Lounge, im orientalischem Stil.

Das Resort hat einen 100 Meter langen Pier mit 160 qm Meeresplattform mit Bar und Wassersportstation. Vor dem Resort  liegt ein 100 Meter langer Sandstrand, an dem Sie sich entspannen und Ihren Urlaub genießen können.
Oder aber Sie bevorzugen den ab 12,5 Meter langen Süßwasserpool der im Herzen des Resorts  liegt.
Das Resort liegt mitten in einem Botanischem Garten mit über 5000 verschiedenen Bäumen, Pflanzen und Blumen sowie einen eigenen Gewürzgarten. Von überall weht ein bezaubernd Duft, an den Sie sich nach Ihrer Afrika-Reise lange Zeit noch erinnern werden.

Spezials
- Besuch Stone Town mit historischer Führung
- Prison Island
- Workshop mit örtlichen Heilern
- Wassersportausbildungen
- Jozani National Forest
- Kichweli Forest

Preise
14 Tage Halbpension p.P. im Doppelzimmer  ab  980 Euro
14 Tage all inklusive restricted p.P. im Doppelzimmer ab  1260 Euro

Falls Sie noch keinen Urlaub geplant haben und nicht wussten, wo Sie hin möchten…jetzt wissen Sie es!

Sie könne den Hotelurlaub auch mit einer Afrika-Safari-Tour kombinieren.
Gerne berate ich Sie persönlich.

Afrika Safari – Last-Minute ab April bis zu 30% Rabatt

Montag, 11. April 2011

Kennen Sie Afrika schon?

Man sagt, wenn dich das Afrika- Fieber packt dann kommt man so schnell nicht mehr davon los!!
Das südliche Afrika ist der Inbegriff für Länder, Menschen, Abenteuer mit einer grandiosen Landschaft und  Tierwelt, von der Sie bis zu Ihrem ersten Besuch in Süd-Afrika  nur zu träumen wagten.  Wir laden Sie ein, zu Safari Reisen unter der Sonne Afrikas mit einem Angebot welches es so günstig voraussichtlich nie wieder geben wird!

Von Kapstadt zu den Viktoria Fällen(Camping Reise)
an folgenden Terminen
24.04./01.05./08.05./18.05./25.05/03.07./07.08/21.09./02.10./09.10.2011
für 1170 Euro zzgl.295$ local Payment
statt 1295 Euro

Okavango & Chobe Norden(Camping Reise)
an folgenden Terminen
10.05./24.05./07.06./05.07./19.07./16.08./30.08./13.09./25.10.2011
für 530 Euro zzgl.295$ local Payment
statt 655 Euro

Mozambik in Komfot (Lodge Reise)
an folgenden Terminen
25.04./09.05./04.07.2011
für 1020 Euro zzgl.350$ local Payment
statt 1265 Euro

Süd-Afrika Explorer Tour (Camping Reise)
an folgenden Terminen
27.06./11.07./08.08./22.08./05.09./19.09./03.10./17.10./31.10./
für 1170 Euro
statt 1265 Euro

Von Kape Town zu den Viktoria Fällen (Lodge Reise)
an folgenden Terminen
27.04./04.05./01.06./15.06./17.08./22.06./05.10./
für 2065 Eurozzgl. 745$ local Payment
statt 2295 Euro

MAROKKO Oktober – 2010 – Organisierte Wüstenreise

Montag, 13. Dezember 2010

Hier haben wir einen Interessanten Bericht über die Marokko Reise (Oktober 2010) von unserem Overcross Tourguide Matthias Sodeik . Er teilt seine abenteuerlichen Einblicke mit uns und stellt uns seinen Bericht zur Verfügung um euer Interesse zu wecken ;-) Lasst euch inspirieren!

Marokko-Geländewagentour durch denn wilden Osten zum Rande der Sahara

Wir entfliehen dem kalten und nebeligen Vorwinter aus Deutschland in die Exotik und Ruhe der Wüste Nordafrikas. Die Anreise für mich mit Klaus als Begleiter ist etwas langwieriger über die fast 2000 km französische und spanische Autobahn. Unser Expeditions-Defender wirkt hier noch ein wenig deplaziert…

beiden Tourautos für das OVERCROSS-Abenteuer vor. Wir genießen die Sonne und das südländische Klima und das spanische Essen. Samstagnacht kommen die beiden anderen Teilnehmer Dagmar und Alex mit dem Flieger in Almeria an. Der erste gemeinsame Abend auf der Dachterrasse bei Sternenhimmel im „Wüstenfeeling“ der Finca wird noch lang. Der Sonntag wird voll für die Vorbereitung der Reise genutzt. Autos laden, eine Gelände-Fahreinweisung und ein elegantes Abschiedsessen bei „Oro del Desierto“ („das Gold der Wüste“). Dann geht es los, mit der Nachtfähre und bequem in einer Kabine nach Afrika.
An jedem Tag erwartet uns mindestens ein Highlight oder Abenteuer. Auf der Fähre mit uns sind uns die Helden der Paris-Dakar-Rally (www.heroeslegend.com ) begegnet, die das Rennen wiederholen. Aber nur Richtung Senegal durchzuheizen ist nicht unser Stil. Wir genießen das Land, die Natur und den intensiven Kontakt zu meinen marokkanischen Freunden und den Menschen denen wir begegnen.

Nach der Hafenstadt Nador queren wir die große östliche Ebene des Rekkam-Plateau auf selten befahrenen Pisten. Unser Mittagessen fällt leider aus, da das einzige Restaurant auf der Strecke zu hat.Stattdessen müssen wir dort den Zusammenbruch einer morschen Brücke meistern. Nur die Seilwinde half uns hier recht schnell wieder heraus!

Die erste Wüstennacht zelebrieren wir mit einem tollen Essen aus der Feldküche von Klaus am Lagerfeuer. Wir sind in der marokkanischen Wildnis angekommen. Der nächste Tag führt uns durch wilde
Landschaften zur Olivenfarm meines Bekannten Thomas bei Beni Tajit. Im Land der Berber Nomaden
erleben wir auch das einfache Tagesgeschehen der Menschen, ihre Wasserversorgung, Ihre Häuser, Zelte und auch die Friedhöfe.

Das Bergwerk von Youssef ist auch immer wieder ein tolles Erlebnis.
Danach gibt es ein erstes typisch marokkanisches Tajine-Essen. Die Weiterfahrt in den Süden über die schöne Bergpiste des Bel Kassem
und der ersten Oase am Rande der Sahara fordert Fahrer und Autos zum ersten Mal richtig. Lagerfeuer und Vollmondromantik in der endlosen Stille und Weite der Wüste lässt spätestens jetztjeden richtig auf dieser OVERCROSS -Tour richtig ankommen. Alle Teilnehmer sind schnell zu einem guten Team geworden, erstmals in Afrika zu sein ist nicht einfach und die besonderen Tücken und Entbehrungen der Wüste müssen auch erst erlernt werden!
Die Tagesetappen werden immer kürzer, die Erlebnisse immer intensiver. Ein weiteres Berghöhlen-Abenteuer führt uns tief in eine vom Wasser geformte Fledermaushöhle. Heiß, stickig und dunkel natürlich, aber die Bilder und

Filmaufnahmen zeigenuns auch hier noch die faszinierende Unterwelt. Danach ein schönes Flussbad und wir fahren in die erste Stadt nach Er Rachidia wo Thomas mit seiner Frau wohnt. Er betreut dort auch schwer erziehbare Jugendlicheaus Deutschland.

Welch ein Kontrast, quirliges Leben in den Straßen und im Souk, dem typisch orientalischen Markt. Am nächsten Morgen beim Frühstück am Rand der Stadt werden wir von immer mehr neugierigen Kindern umringt und verlieren zum Schluss auch den Überblick. Diese werden immer dreister und wir werden leider erst hinterher feststellen, dass sie meine Fotokamera aus dem Auto gestohlen haben. Obwohl Thomas als quasi Einheimischer dabei war, hatten diese Kinder keinen Respekt…

In Meski waren wir bei Abdul, einem alten Bekannten, zum Essen eingeladen, wo wir erstmals in ein normales marokkanisches Familien-Wohnhaus kamen. Die Exotik und die lokale muslimische Kultur wurden erlebbar. Es gab eine bunte Tajine, gegessen wurde wie üblich mit den Händen.Nach dem Essen kehrten wir wegen der gestohlenen Kamera zurück an unseren Übernachtungsplatz in der Stadt. Wir hatten die Hoffnung, die Kinderhorde wieder zu treffen und tatsächlich noch schneller als am Morgen waren wir umringt. Wir bewachten eigentlich unsere Autos, wurden aber bei der psychologisch durchgeführten Rückholaktion der Kamera erneut bestohlen!… Die Kamera tauchte nach etwa einer Stunde plötzlich wieder auf nachdem wir mit der Variante „Polizei“ und einigen eindeutigen Fotos vom Morgen, Druck ausgeübt hatten. Zuerst fehlte noch der Speicherchip, der dann aber auch bald auftauchte – leider waren alle Fotos bereits gelöscht. Da es nun bald dunkel wurde, wollten wir möglichst schnell aus der Stadt raus. Beim Versuch unsere zwei drei Helfer mit ein paar Getränken zu belohnen, wurden wir fast überrannt
und der Landy geentert. Dabei verschwanden einige Büchsen mehr als gewollt…

In Meski erholten wir uns dann am Abend auf demschönen Oasen-Camingplatz. Abduhl ist auch wieder bei uns und führt geschickt seineVerkaufsverhandlungen und genießt unser Bier.

Als wir das Lagerfeuer anmachen wollten, bemerkten wir den Verlust unserer Axt und der Holzsäge. Er Rachidia hinterlässt einen etwas faden Beigeschmack, obwohl wir dort mit Thomas einen tollen Führer hatten, der uns ein schönes Restaurant empfahl, die Altstadt zeigte und uns zu einem einheimischen Maler führte. Meski ist schon früher das Tor für Wüstenfahrer gewesen, so auch nun für uns. Nach einem Spaziergang durch die Oase und dem alten Ksar starteten wir Richtung algerische Grenze, nach Boudnib und dann in den Süden auf der unbekannten und schwierig zu findenden Ostpiste. Meine „Saharapiste“ führt uns dann in den folgenden drei Tagen durch fast alle typischen Landschaften der
„großen SAHARA“. Marokko bietet somit einen faszinierenden Einblick in die größte Wüste der Welt. Riesige platte Hochebenen, zerklüftete Gebirge, schwarze Steinwüsten und natürlich auch Sand und Dünen – wir sind fast immer allein!

Das Wetter und die Himmelsformationen sind anfangs noch wild, stürmisch und einen Abend hatten wir sogar richtig starken Regen. Je näher wir dem Erg Chebbi kommen umso blauer und brillanter wird der Himmel. Wir erleben die Wüste intensiv, unsere Lagerplätze lassen uns bei ausgedehnten Wanderungen die Landschaften intensiv erforschen. In Oasen oder im Sand zu Übernachten hat etwas besonders und Vorteile bei der täglichen Hygiene!
An den hohen Dünen erfahren und durchpflügen wir sandige Pisten. Anfangs noch mit viel Schaufelei aber es geht dann immer leichträdriger durch das „Meer ohne Wasser“. Wir erleben phantastische Photomotive bei tief stehender Sonne, den Besuch des temporären Ziz-Sees, der aber gerade jetzt nicht da warund als krassen Gegensatz zu unseren Routen die Hotelburgen von Merzouga. Diese passieren wir aber recht zügig um dem nächsten Highlight in Erfoud entgegenzufahren.

Um Erfoud herum ist das Zentrum der Fossilien, die hier aus großen Stein- und Felsblöcken in         Handarbeit veredelt werden. Meine beiden Freunde dort zeigen unsnicht nur Ihre Produkte, sondern auch die Werkstätten und Steinbrüche. Spätestens dann wird klar welche Schufterei und harte Arbeit dies ist. Ob Schmuck, Schalen und andere Küchenutensilien oder gar Tische und Waschbecken, alles aus mindestens 350 Million Jahre alten Sedimentgesteinen. Wir fahren auch nach Rissani, der ältesten Königsstadt in Marokko, die aber erfreulich überschaubar ist. Die alten Markthallen bieten alles was man irgendwie braucht und vielleicht auch nicht braucht. Die Menschen sind freundlich und nichaufdringlich, inzwischen kennen mich auch dort einige Bekannte, so dass wir immer herzlich empfangen werden. Ein Tee hier und dort – soviel können wir oft gar nicht annehmen! Es macht Spaß mit den Händlern zu feilschen und irgendwie hat man dann doch immer etwas gekauft, wenn es zurück zu den Autos geht.

Wir sind an den südlichsten Punkten unserer Reise angekommen und fahren dannschöne Gebirgsmassive. Zuerst queren wir das Jbel Sarhro- Gebirge, eigentlich noch in der Sahara, aber es geht schon auf über 2000m auf winzig kleinen Bergpisten. Von oben schauen wir nach Süden in die weiten Ebenen der Sahara und im Norden sind die schneebedeckten Gipfel des hohen Atlas zu erkennen. Der Regen der letzten Wochen hat einige Stellen der Pisten stark beschädigt, was aber für uns kein richtiges Problem darstellt. Danach geht es die nächsten zwei Tage in die atemberaubend schöne Dadesschlucht und hinauf über den hohen Atlas. Zum Schluss klettern wir auf einem schmalen Fahrweg auf über 2900 Meter. Kurz vorm Pass gibt es dann dummerweise Gegenverkehr – wir müssen etwa einen Kilometer rückwärts kriechen, um den drängelnden Spanier vorbeilassen zu können. Dies war brenzlig! Kurz danach werden wir mit einem tollen Mittagessen auf einer einsamen Berghütte belohnt.
Um nicht in diesen Höhen eine eisige Nacht verbringen zu müssen, fahren wir noch bis in die Dämmerung und um einiges hinunter Richtung mittlere Atlas.
Dort campten wir an einem Fluss und wurden von Berbern mit Lebensmitteln versorgt. Sie wollten uns
sogar zum Schlafen in ihre Hütte einladen, da wir anscheinend hilfsbedürftig aussahen und im Freien
übernachten müssen – welch ein Spiegelbild, da die Berber dort auf über 1800m in ihren kleinen einfachen Hütten sicher kein leichtes Leben haben. Der Winter ist dort auch hart, lang und die nächste Stadt ist noch weit entfernt. Am nächsten Morgen verließen wir dann die wilden Bergregionen, die Straße war wieder geteert und der Verkehr nahm deutlich zu. Wir sind im fast europäischen Teil Marokkos
angekommen und mussten durch. Dieser Fahrtag war ein Abenteuer auf der Straße. Dies ist weit gefährlicher als eine Wüstendurchquerung, erst recht wenn wir mitten im Feierabendverkehr durch die Großstadt Fes durch müssen! Glücklich und erschöpft fanden wir eine Übernachtungsstelle mit fließend Wasser zum Duschen – ein kommunaler Dorfbrunnen außerhalb eines Ortes. Unsere letzte Campnacht auf afrikanischem Boden.
Die Reiseverarbeitung beginnt, da wir am nächsten Tag nur noch die Strecke zum Hafen schaffen.

Der Abschied wurde uns erleichtert, da das Wetter wieder wild wurde. Eine der wenigen Tankstellen konnte uns kein Diesel verkaufen, weil der Strom ausgefallen war so zitterten wir uns mit den letzten
Tropfen nach Nador. Wir gönnten uns, weil wir noch viel Zeit bis zum Abend hatten, ein Abschiedsessen und auch eine Stadtrundfahrt.

Die Erwartung für die Nacht auf der Fähre war etwas mulmig, da der Sturm immer stärker wurde, das 120 Meter lange Schiff legte sich dann auch schon mächtig in die bis über 10m hohen Wellen.
Alle kamen aber gesund (außer vielleicht mit dem Wüstenvirus infiziert) und einigermaßen ausgeschlafen in Almeria und auf dem europäischen Kontinent wieder an. Auch diesmal haben wir versucht sehr sorgsam mit Wasser, mit Brennholz und dem Müll zu wirtschaften, den wirgrößtenteils wieder mit nach Spanien zur getrennten Entsorgung mit genommen haben.

Auf der Finca bei Tabernas schließt sich der Kreis dieser Abenteuerreise und wir nehmen alle sehr vielfältige Eindrücke und Erlebnisse mit. Hier haben wir als Abschluss noch prompt einen platten Reifen. Dieser platzt uns dann nochmals auf der Heimfahrt nach Deutschland und ebenso erst in Frankreich brechen die Landy-Steckachsen hinten. Die Wüste fordert ihren Tribut und Respekt!
Eine sehr kleine aber angenehme Teilnehmergruppe hat hoffentlich
nachhaltige Erfahrung mitgenommen – die arabische Weisheit gilt eigentlich immer: „wer in die Wüste geht kommt nie genauso zurück, wie er vorher hineingegangen ist
Eine Empfehlung für weitere Abenteuer im schönen und exotischen Marokko.